Elementarrisiken in Leverkusen – wie gefährdet ist deine Immobilie?
Hochwasser, Starkregen, Sturm und Erdrutsch: Naturgefahren nehmen in Deutschland stetig zu – auch in Regionen, die bisher als sicher galten. Eigentümer:innen in Leverkusen sollten regelmäßig prüfen, in welcher Gefahrenzone ihr Objekt liegt. Nur so lässt sich der Versicherungsschutz richtig einschätzen und anpassen.
1) Was sind Elementarrisiken?
Unter Elementarrisiken versteht man Naturereignisse wie Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Lawinen, Schneedruck und Vulkanausbruch. Besonders relevant in Leverkusen sind Starkregen, Hochwasser und Sturm – sie verursachen jährlich Schäden in Milliardenhöhe.
2) Risikokarten & Gefahrenzonen prüfen
Bundesländer und Kommunen stellen interaktive Karten zur Verfügung, auf denen du das Risiko deiner Adresse in Leverkusen prüfen kannst. Diese sogenannten Elementarrisiko-Karten zeigen, ob dein Grundstück in einer Hochwasser- oder Starkregenzone liegt. Auch Versicherer und Umweltämter bieten Online-Abfragen mit detaillierten Risikostufen an.
3) Bedeutung für die Versicherung
Je nach Gefährdungsklasse kann die Prämie einer Elementarschadenversicherung stark variieren. In Hochrisikogebieten ist ein Abschluss teilweise nur mit Selbstbehalt oder Auflagen möglich. Eine regelmäßige Überprüfung ist daher unerlässlich – vor allem bei Eigentumswechsel oder Sanierungen.
4) Präventive Maßnahmen
- Installation von Rückstauventilen im Keller
- Erhöhung von Hauseingängen oder Lichtschächten
- Versiegelte Kellerfenster und Schutzvorrichtungen
- Verlagerung sensibler Technik (Heizung, Elektrik) in höhere Stockwerke
- Regelmäßige Dach- und Gullywartung zur Entwässerungssicherung
💡 Tipp:
Nutze die offizielle Hochwasser- oder Starkregenkarte deiner Kommune in Leverkusen und dokumentiere deine Präventionsmaßnahmen. Viele Versicherer gewähren bei nachgewiesenem Schutz (z. B. Rückstauklappen, Abdichtung) deutliche Beitragsrabatte.